Vorteile der FUE-Haartransplantation
Die FUE-Methode bietet viele Vorteile. Einer der wichtigsten ist, dass keine Schnitte oder Nähte an der Kopfhaut erforderlich sind. Bei älteren Methoden wurde ein Hautstreifen aus dem Spenderbereich entnommen, bei der FUE-Methode hingegen werden die Haarfollikel einzeln entnommen.
Im Empfängerbereich werden kleine Kanäle geöffnet, in die die Follikel eingesetzt werden.
Dieses Verfahren hinterlässt keine dauerhaften Narben und ermöglicht ein natürlicheres Aussehen. Nach einer FUE-Behandlung sind die Schmerzen minimal und die Genesung verläuft in der Regel schnell. Die meisten Patienten können schon bald wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.
Der Spenderbereich ist üblicherweise der Hinterkopf, in manchen Fällen können aber auch Haare aus dem Bart oder der Brust entnommen werden. Die Haare am Hinterkopf werden oft bevorzugt, da sie kräftiger sind und sich besser an den transplantierten Bereich anpassen. Reicht das Spenderhaar auf der Kopfhaut nicht aus, können bei der FUE-Methode Follikel aus anderen Körperregionen entnommen werden.
Das natürliche Haarwachstum beginnt in der Regel nach etwa sechs Monaten, und das endgültige Ergebnis ist nach 12 bis 18 Monaten sichtbar. Die FUE-Methode kann auch erfolgreich bei Haarausfall eingesetzt werden, der durch Erkrankungen wie Narbenbildung, Verbrennungen oder Alopezie verursacht wird.